Liebe Patientin, lieber Patient
In unserem Institut werden modernste Untersuchungsgeräte eingesetzt. Damit können wir auch Krankheiten, die bisher schwer erkennbar waren, feststellen. Bildgebende Verfahren wie die 64-Zeilen Mehrschicht-Spiral-Computertomografie und drei Magnetresonanztomografiesysteme zeigen uns schon während der Untersuchung Bilder vom 'Innenleben' des Menschen. Auch kleinste Veränderungen werden nun erkannt. Das ist nicht nur für Kranke wichtig, sehr oft zeigt sich damit ja auch schnell, dass den Beschwerden keine gefährliche organische Erkrankung zugrunde liegt! So können zum Beispiel schon kleinste Veränderungen von Gefäßen frühzeitig wahrgenommen und noch vor dem Auftreten von Beschwerden und einer folgenschweren Erkrankung therapiert werden. Gezielter Einsatz modernster medizintechnischer Verfahren bieten nicht nur einen besseren Gesundheitszustand und mehr Lebensqualität, als auch schonendste Untersuchungen, schnell und zuverlässig.
|
Unser digitales Archiv
Alle Bilder und Befunde werden bei uns gespeichert und elektronisch archiviert. So können Voruntersuchungen jederzeit problemlos zum Vergleich herangezogen werden. Sollten Bilder einmal verloren gehen, stehen sie Dank unseres digitalen Archivs sofort wieder zur Verfügung und es müssen keine Untersuchungen wiederholt werden. Das bedeutet keinen Zeitverlust bei der Therapie und keine zusätzliche Belastung des Patienten!
Neue gesetzliche Bestimmungen verpflichten medizinische Schnittbildinstitute, ihre Daten für mindestens 10 Jahre zu archivieren. Zusätzlich gibt es exakte Vorgaben, welche Anforderungen ein Archiv aufweisen muss, wie z.B.: gespiegelte Datenarchivierung in voneinander baulich getrennten Aufbewahrungsorten, Brandschutzverordnungen u.v.m. Zusätzlich zur gesetzlich geregelten Archivierungspflicht wurden auch neue Sicherheitsstandards zur Übertragung medizinischer Daten definiert und von der Ärztekammer anerkannt. Demnach ist es derzeit absolut unzulässig, medizinische Bilddaten über ungeschützte Internetleitungen zu übertragen.
Aus diesem Grund hat sich das Diagnostikum Graz Süd West entschlossen seine Bilddaten in MARC - dem weltweit derzeit grössten digitalen Datenarchiv im zivilen Bereich, gegründet von Siemens und der steirischen KAGES - zu archivieren.
Unsere Bilddaten sind somit in Hochsicherheitszonen (keine Institutsnebenräume) abgelegt und jederzeit über eine in puncto Datensicherheit einzigartige Datenleitung verfügbar. Neben dem Diagnostikum Graz Süd West legen auch alle KAGES-Spitäler einschliesslich das Universitätsklinikum, die Ambulatorien der GKK, die Privatklinik Graz Ragnitz, die Krankenhäuser der Barmherzigen Brüder uvm. ihre Bilddaten in diesem Archiv ab. Aus diesem Grund sind (nach Patientenzustimmung) nicht nur unsere Bilddaten in diesen Häusern verfügbar, sondern auch Bilddaten, die in KAGES-Krankenhäusern, im Unfallkrankenhaus Graz, im Röntgenambulatorium der GKK und in der Privatklinik generiert wurden, vice versa auch für das Diagnostikum Graz Süd West verfügbar - was insbesondere bei Kontrolluntersuchungen die Befundqualität und Befundaussage verbessert bzw. erhöht. Außerdem gibt es auf Wunsch für alle interessierten Kollegen und Kolleginnen, neben der üblichen selektiven Dokumentation der Bilddaten auch einen Datenträger (CD), auf welchem die Untersuchung des Patienten durch eine speziell integrierte Software an jedem PC abrufbar ist.
Als Betreiber des Diagnostikum Graz Süd West sehen wir Datenarchivierung und Datenschutz als extrem wichtigen Punkt im Service für unsere Zuweiser und Patienten. Wir sind überzeugt, dass ein derartig wichtiger Bestandteil unseres Institutangebots nur in einer großen globalen Archivlösung mit sämtlichen Sicherheitsaspekten in puncto Archiv- und Datenleistung zu erfüllen ist und in diesem Bereich mit kleinen 'privaten individuellen' Archivexperimenten die Erwartungen der Zuweiser und der Patienten nur unzureichend und oft nicht gesetzeskonform erfüllt werden können.
|
Datenarchivierung und Bilddokumentation im Diagnostikum Graz Süd West
- Archivierung von Daten gespiegelt und in ortlich getrennten Hochsicherheitszonen
- Übertragen von Bilddaten über eine hochsichere gesetzeskonforme Datenleitung (keine Internetleitung !)
- Verfügbarkeit der Bilddaten des Diagnostikum Graz Süd West in allen KAGES-Spitälern, KRAGES Spitälern, GKK Ambulanzen, UKH und der Privatklinik Graz Ragnitz uvm.
- Zugriff auf radiologische Vorbefunde in der Steiermark und in allen mit MARC-vernetztenSchnittbildinstituten, z.B. aus den KAGES-Spitälern, privaten Krankenhäusern, Sanatorien und Instituten für Befundvergleich bei Kontrolluntersuchungen
- Zugriff auf pathologische Vorbefunde in der Steiermark
- Befund- und/oder Bildverteilung für extramurale Ärzte und Krankenhäuser über MEDICAL NET (www.medicalnet.at) und Teleimage
- Bilddokumentation auf Datenträger (CD) zur Bildbetrachtung auf jedem PC
- Strenge gesetzliche Vorgaben.
|
|